

"Simply The Best!" –
Die 80er Jahre Chorshow 2022
An den Wochenende 28./29. Mai und 27./28. August 2022 im Stadttheater Rheinbach, ging sie an den Start, die neue Chorshow des Gesangvereins Cäcilia Queckenberg. In vier Vorstellungen, vor ausverkauftem Haus, unternahmen die 50 Sängerinnen und Sänger eine spannende Zeitreise in die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts.
Unter der musikalischen Gesamtleitung von Alfons Gehlen, präsentierte der Chor mit Live-Band die beliebtesten Popsongs dieser Epoche. Mit „Skandal im Sperrbezirk“ der Spider Murphy Band wurde die Show eröffnet und die Zuschauer von ihren Sitzen geholt. „In den 80ern war Spaß angesagt - Spaß ohne Ende“ erklärten die Mitglieder der „Clique“ (Claudia Heusch, Jasmin Heubes, Rita Reitz-Burbach, Günter Grohs, Lars Koch und Andreas Stürman), die mit viel Spielfreude ihre Jugend in den 80ern darstellten.
Da durften natürlich die alten Kassetten Hits, das Telefon mit Schnur und Wählscheibe oder die Melone aus „Dirty Dancing“ nicht fehlen. Der Chor zeigte sich musikalisch sehr präzise und ausdrucksstark. Die vielen überraschenden choreografischen Elemente wie eine Regensimulation bei „Africa“ von Toto wurden einstudiert von der Vorsitzenden Olivia Eckhardt-Gehlen.
Begleitet von bekannten Songs des damaligen Synthi-Pops wie z.B. „You´re my heart, you´re my soul“ von Modern Talking oder „Joana“ von Roland Kaiser, feierten die Zuschauer die unbeschwerten Momente der 80er Jahre. Über eine große Leinwand erinnerten eingeblendeten Videoclips der Vereinsmitglieder, aber auch an die Zeit des kalten Krieges, die Ängste vor atomarer Bedrohung und das Waldsterben. Und so sorgten die Songs „From a distance“ und „Karl der Käfer“ sprichwörtlich für Gänsehautmomente.
Die Zeitreise der Chorshow endete mit einem weltpolitischen Happyend, 1989 wurde die Grenze zur DDR geöffnet und Deutschland wiedervereint. Mit „Freiheit“ von Marius Müller-Westernhagen konnte hier der Chor auch ein aktuelles Statement zum Frieden in Europa und der Welt setzen.

Unsere CHORshow 2018 ABBA - We have a dream a song to sing!
CHORSHOW 2016 „Best of Eurovision SONG CONTEST“
Schlagernächte in Rheinbach - Twelve Points für ESC-Show
Das Beste aus 61 Jahren Eurovision-Song- Contest präsentierte der Gesangvereins "Cäcilia" Queckenberg.
23.05.2016 RHEINBACH. Gesangvereins „Cäcilia“ Queckenberg erinnerte an zwei Abenden an 61 Jahre Eurovisions-Schlager. Der Chor machte dabei deutlich, dass Chorgesang nicht altbacken daherkommen muss, sondern sehr modern sein kann und vor allem auch lustig.
Mehr als ein Jahr hatten die 73 Mitwirkenden des Gesangverein „Cäcilia“ Queckenberg intensiv geprobt, um ein musikalisches Programm der Extraklasse auf die Beine zu stellen. Mit seinen beiden am Samstag- und Sonntagabend im Stadttheater Rheinbach dargebotenen Aufführungen machte der Chor deutlich, dass Chorgesang nicht altbacken daherkommen muss, sondern sehr modern sein kann und vor allem auch lustig. Als Thema hatten sich die Sangesfreunde den Eurovision-Song-Contest (ESC) vorgenommen und starteten eine Reise in dessen 61-jährige Geschichte. Und wie es sich für eine derartige Show gehörte, kamen die Sänger in schwarzer Hose mit weißem Hemd und roten Hosenträgern auf die Bühne, die Sängerinnen hatten sich in Glitzeroberteile geworfen. Höchstleistungen wurden zudem der Technik abverlangt, denn auch wenn der Chorgesang im Mittelpunkt stand, so startete man standesgemäß mit der Eurovisionshymne und es gab zu jedem Lied einen passenden Einspieler. Die Chormitglieder hatten vorher zu jedem Stück ein kleines Video gedreht, in dem sie sich vorstellten und ein wenig zu dem Lied erzählten.
Ohrwürmer und musikalische Klassiker
Das typische ESC-Feeling wurde durch die klassische Moderation von Jasmin Heubes und Wim Heusch ergänzt. Eine Jury für die Punktevergabe gab es auch. Sie setzte sich aus Zuschauern im Publikum zusammen, die im Vorfeld die Aufgabe bekommen hatten, später als Ländervertreter zu punkten. Zur Eröffnung erschallte „Hallelujah“. Mit dieser Pop-Ode an Gott holten die Israelis von „Gali Atari und Milk & Honey“ den Sieg beim Eurovision-Song-Contest (ESC) 1979, der damals noch Grand Prix Eurovision de la Chanson hieß. Weitere Ohrwürmer und musikalische Klassiker wie „Wunder gibt es immer wieder“ von Katja Ebstein und „Aufrecht geh'n“ von Mary Roos gab es zu hören, aber auch Udo Jürgens, der 1966 für Österreich mit „Merci Chérie“ den Titel holte. Ebenso nicht fehlen durften Dschingis Khan, „Waterloo“ von Abba und die deutschen Siegertitel „Satellite“ von Lena sowie „Ein bisschen Frieden“ von Nicole. Musikalisch versprühten die Sängerinnen und Sänger jede Menge gute Laune, sauber vorgetragen und das einfühlsam begleitet von Claus Kratzenberg am Klavier und Uli Spittel am Cajon. Für die musikalische Gesamtleitung zeichnete Alfons Gehlen verantwortlich und zum Schluss gab es lang anhaltenden Applaus für die Künstler, die für einen überaus kurzweiligen Abend gesorgt hatten. (Stefan Fassbender)








